Marktberichte Spanien & Costa Blanca

Rückblicke, Ausblicke, Preisentwicklung an der Costa Blanca: Mit unseren Marktberichten informieren wir Sie über die Marktlage in Spanien und an der Costa Blanca.

2022: Inflationssorgen & Nachholbedarf sorgt für ungebrochene Kauflust der Immobilieninteressenten

Das Interesse an Kaufimmobilien in Spanien ist bei in- und ausländischen Käufern ungebrochen. Es steigt seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts stetig an, abgesehen von einer kurzen Pandemie-Flaute 2020.

Inzwischen erreichen die Objekte wieder Preise, wie sie zuletzt im Rahmen der Immobilienblase 2008 vorkamen. „Wir haben manche Objekte noch gar nicht offiziell aufgenommen, das sind diese bereits wieder verkauft“, so Peter Patzak, Geschäftsführer der Sol Bau Denia Immobilien SL.

Mit einer der Hauptgründe für die Kauflust ist sicherlich die aktuelle, europaweite Inflation, die sichere Anlagestrategien erfordert. Pandemiebedingt verzichteten viele Menschen monatelang auf Urlaub und andere Aktivitäten. Stattdessen landete gesparte Geld auf der hohen Kante. Es liegt also nahe, gerade jetzt, trotz anhaltend steigender Preise, in Immobilien zu investieren.

Spanien immer noch beliebt
Spanien ist bei den Deutschen weiterhin beliebt, auch als Feriendestination. Wer seine erworbene Immobilie nicht oder nicht dauerhaft selbst nutzen möchte, hat somit gute Renditechancen durch Ferienvermietung. Vermieter aus der EU profitieren in Spanien zudem von lukrativen Steuervergünstigungen.

Für viele Menschen scheint auch die gerade wiedererlangte Freiheit nach den Pandemiejahren eine Rolle bei den Kaufentscheidungen spielen. Sie haben das Bedürfnis, Verpasstes nachzuholen, ihr Leben wieder zu leben. All dies befeuert das Interesse am Immobilienerwerb in Spanien nicht nur unter den Deutschen. Viele Interessenten lassen sich von den steigenden Preisen nicht abschrecken. Spitzenreiter unter den ausländischen Käufern sind die Briten, gefolgt von Deutschen und Franzosen. Der Anteil ausländischer Käufer macht derzeit 17 % aus.

Im Mai 2022 lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Spanien bei 1869 EUR mit einer großen Schwankungsbreite. Dabei war die Immobilienlage in Spanien ausschlaggebend. An der bei Deutschen beliebten Costa Blanca lag der Quadratmeterpreis bei 1570 EUR.

Überdurchschnittlich teuer war er auf den Balearen und in Madrid mit mehr als 3000 EUR. Auch das Baskenland, Katalonien und die kanarischen Inseln lagen über dem Durchschnitt. Innerhalb des letzten Vierteljahres fielen die Preise einzig in der im Norden des Landes gelegenen Provinz La Rioja. Die von Ausländern gezahlten Preise liegen oft deutlich über den Durchschnittswerten, meist bei über 2000 EUR pro Quadratmeter.

Nachfrage übersteigt Angebot
„Das Angebot reeler Immobilien ist begrenzt“, so Julia P. Manzau, CMO der Sol Bau Dénia Immobilien SL. „Daher verzeichnen wir zunehmend Bauanfragen.“ Das zeigen auch die Zahlen: 2021 lag der Zuwachs an bebauten Fläche bei etwa 9,2 %. Allerdings bremsen die aktuellen Schwierigkeiten bei der Baumaterialversorgung und die steigenden Rohstoffpreise und sind zudem zusätzliche Preistreiber bei Neubauten.

Zusammenfassend betrachtet, ist wohl mit einem baldigen Rückgang der Preise nicht zu rechnen. Wer eine Immobilie als Investment erwerben möchte, sollte jetzt zugreifen. Auch einem Hauskauf in Spanien zur Eigennutzung steht nichts entgegen.

 

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